Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Geltung / Allgemeines

(1) Die nachfolgenden AGB gelten für alle von Scarlett-Sulu Photography & Beauty, der Fotografin Scarlett Sulu (nachfolgend genannt: Fotograf) durchgeführten Aufträge, Angebote, Lieferungen und Leistungen.

Soweit keine abweichende Vereinbarung getroffen, gelten die AGB auch für alle zukünftigen Aufträge ein und desselben Auftraggebers.

Die AGB dienen der Regelung und Klarstellung einiger Inhalte des Auftragsverhältnisses, welches sich im Übrigen nach dem Inhalt des einzelnen Auftrages bestimmt. Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform und müssen als solche ausdrücklich gekennzeichnet sein. Die Vertragsparteien sind sich einig, dass ausschließlich die vorliegenden AGB des Fotografen gelten sollen. Etwaige Geschäftsbedingungen des Auftraggebers finden keine Anwendung. Haben die Vertragsparteien abweichende Vereinbarungen getroffen, welche schriftlich niedergelegt wurden, so gehen diese den vorliegenden AGB vor.

(2) Vertragspartner für alle Rechtsgeschäfte ist Scarlett Sulu. Wohnhaft in Im Hausgarten 22, 79112 Freiburg im Breisgau.

(3) „Lichtbildwerke“ im Sinne dieser AGB sind alle von dem Fotografen hergestellten Produkte, gleich in welcher technischen Form oder in welchem Medium sie erstellt wurden oder vorliegen (Papierbilder, Bilder auf Leinwand, Bilder in digitalisierter Form auf CD/DVD oder sonstigen Speichermedien, Dia-Positive, Negative usw.). Der Auftraggeber erkennt an, dass es sich bei dem von dem Fotografen gelieferten Bildmaterial um urheberrechtlich geschützte Lichtbildwerke im Sinne von § 2 Abs.1 Ziff.5 Urheberrechtsgesetz handelt.

(4) Der Fotograf ist, soweit durch den Auftraggeber keine ausdrücklichen Weisungen hinsichtlich der Gestaltung der Fotos gegeben wurden, bezüglich der Bildauffassung sowie der künstlerisch-
technischen Gestaltung frei. Diesbezügliche Reklamationen sind ausgeschlossen.


§ 2 Nutzungs- und Urheberrecht

(1) Dem Fotograf steht das ausschließliche Urheberrecht an allen im Rahmen des jeweiligen Auftrages gefertigten Fotos zu. Urheberrechte sind nicht übertragbar.

(2) Der Fotograf überträgt jeweils ein einfaches Nutzungsrecht an den Fotos auf den Auftraggeber. Dieses beinhaltet die private, nicht kommerzielle Nutzung.

Jede Veränderung, Weiterbearbeitung (z.B. durch Foto-Composing, Montage oder durch elektronische Hilfsmittel zur Erstellung eines neuen urheberrechtlich geschützten Werkes) der gelieferten Fotos bedarf der ausdrücklichen Genehmigung durch den Fotografen. Selbiges gilt für die Weitergabe von Nutzungsrechten an Dritte, welche dem Auftraggeber grundsätzlich nicht gestattet ist.

(3) Eine kommerzielle/ gewerbliche Nutzung der Lichtbildwerke im Nachhinein - gleich welcher Form vorliegend - durch den Auftraggeber selbst oder durch Dritte kann nur mit vorhergehender schriftlicher Zustimmung des Fotografen erfolgen. Dies gilt auch für Bilddateien, welche durch den Auftraggeber oder durch Dritte digital oder anderweitig verändert bzw. verfremdet wurden. Diese weitergehende Nutzung ist dem Fotografen angemessen nach vorheriger Absprache zu vergüten und wird separat in Rechnung gestellt.

(4) Die zu übertragenden Nutzungsrechte gehen erst nach vollständiger Bezahlung des vereinbarten Honorars in Form von Foto-DVDs oder wie vereinbart über.

(5) Erteilt der Fotograf die Genehmigung zu einer Verwertung der Fotos, so kann er verlangen, als Urheber des Lichtbildes genannt zu werden. Macht er von diesem Recht Gebrauch, so berechtigt die Verletzung des Rechts auf Namensnennung den Fotografen zum Schadensersatz.

(6) Individuelle Abweichungen der Nutzungs- und Urheberrechte und Sonderkonditionen müssen schriftlich vereinbart werden.

(7) Bei jeder Bildveröffentlichung ist der Fotograf als Urheber zu benennen. Die Benennung
muss beim Bild erfolgen.

(8) Eine Verletzung des Rechts auf Namensnennung berechtigt den Fotografen zum Schadensersatz.



§ 3 Vergütung

(1) Für die Herstellung der Fotos wird ein Honorar vereinbart. Dieses wird als Pauschale inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer sowie zuzüglich eventueller Reisekosten berechnet. Für eine Stunde Fotografie berechnet der Fotograf 120 Eur inklusive Mehrwertsteuer. Reisekosten bei Buchungen innerhalb der Stadt Freiburg mit bis zu 30 km Umkreis sind inklusive. Bei Reisekosten ausserhalb der des 30 Kilometer Umkreises ab Freiburg im Breisgau berechnet der Fotograf 0,30 Eur/pro gefahrenen Kilometer.

(2) Bei Aufträgen zur Fotografie wird eine erste Anzahlung von 25 % des vereinbarten Stundenhonorars berechnet. Etwaige Reisekosten werden in der Anzahlung nicht mit hinein berechnet. Die Anzahlung berechnet sich rein aus dem vereinbarten Stundenhonorar.

(3) Bei Buchung und Fixierung eines Termins bestätigt der Fotograf das vereinbarte Auftragsdatum und das Honorar per E-Mail und damit wird diese erste Anzahlung in Höhe von 25 % des vereinbarten Stundenhonorars innerhalb von 5 Tagen in bar oder per Überweisung fällig.

Der Auftragsgeber erklärt mit seiner Anzahlung die Richtigkeit der Auftragsbestätigung des Fotografens und bestätigt dadurch noch einmal die verbindliche Auftragsvergabe.

Zur zusätzlichen nötigen Bestätigung der Auftragsvergabe, erklärt der Auftragsgeber mit dem Satz "Ich habe die Bedingungen und die AGB gelesen und erkläre mich mit ihnen einverstanden und bestätige hiermit den Auftrag" in einer Antwort Email oder über soziale Netzwerke.

(4) Die restlichen 75 % des vereinbarten Honorars werden spätestens zum vereinbarten Shootingtermin fällig in bar oder via Vorab - Überweisung. Bis zur vollständigen Bezahlung bleiben die Fotos, Alben, Kunstdrucke etc. Eigentum des Fotografen.

(5) Storniert der Auftraggeber die Fotografenbuchung wird wie folgt berechnet:
Storniert der Auftraggeber früher als 7 Tage vor vereinbartem Shootingtermin die Buchung, wird die Anzahlung in Höhe von 25 % vollständig an den Kunden zurückbezahlt.
Storniert der Auftraggeber die Fotografenbuchung 7 Tage oder kurzfristiger vor vereinbartem Shootingtermin wird die Anzahlung von 25 % seitens des Fotografen einbehalten.
Storniert der Auftraggeber die Fotografenbuchung kurzfristiger als 7 Tage vor der Buchung aus Gründen von Krankheitsfällen, wird bei Vorlage eines ärztlichen Attests die geleistete Anzahlung spätestens 7 Tage nach Vorlage des Attests an den Kunden wieder zurückbezahlt.

(6) Wurden für die Fotoaufnahmen seitens des Fotografen in Absprache mit dem Auftraggeber ein externes Mietstudio gebucht, so können bei Stornierungen 7 Tage oder kürzer, selbst bei Krankheitsfällen, die bereits vom Fotografen geleisteten Mietgebühren nicht zurückerstattet werden. Bei einer Stornierung von 7 Tagen oder früher wird auch die Gebühr für das Mietstudio zu vollen 100 % zurückerstattet.

(7) Wird die für die Aufnahmearbeiten vorgesehene Zeit aus Gründen, die der Fotograf nicht zu vertreten hat, wesentlich überschritten, so ist ein vereinbartes Pauschalhonorar entsprechend zu erhöhen. Ist ein Zeithonorar vereinbart, so erhält der Fotograf auch für die Zeit, um die sich die Aufnahmearbeiten verlängern, den vereinbarten Stunden- oder Tagessatz.

(8) Bucht der Auftraggeber ein Shooting in Form eines Geschenkgutscheines, wird das vorher vereinbarte Honorar per Paypal oder Vorab-Überweisung fällig. Nach Zahlungseingang erhält der Auftraggeber den Gutschein und die Zahlungsbestätigung zum Ausdrucken entweder per E-Mail oder per Post. Gutscheine müssen innerhalb 3 Jahren ab Zahlungseingang eingelöst werden, sonst verfallen diese.

(9) Gutscheine: Auch wenn Gutscheine auf einen bestimmten Namen ausgestellt wurden, können von jedem eingelöst werden. Zum Einlösen muss der Gutschein Besitzer den Gutschein am vereinbarten Shootingtag mitbringen.


§ 4 Haftung/ Gefahrübergang

(1) Für Schäden, gleich welcher Art, anlässlich der Vertragserfüllung haftet der Fotograf für sich und seine Erfüllungsgehilfen nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Dies gilt nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, die er oder seine Erfüllungsgehilfen durch schuldhafte Pflichtverletzungen herbeigeführt haben.

(2) Für Schäden oder Verlust an/von Negativen oder digitalen Bilddaten haftet der Fotograf nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Die Haftungshöhe ist generell und in jedem Fall begrenzt auf die geleistete Anzahlung bzw. Rechnungssumme.

(3) Für Schäden, Mängel oder Verlust durch Subunternehmer oder Lieferanten, welche Ihre Leistungen auf eigene Rechnung erstellen, ist eine Haftung des Fotografen ausgeschlossen.

(4) Liefertermine für Fotos sind nur dann verbindlich, wenn sie ausdrücklich von dem Fotografen bestätigt worden sind. Der Fotograf haftet für Fristüberschreitung nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

(5) Gefahr und Kosten des Transports von Datenträgern, Dateien und Daten online und offline liegen beim Auftraggeber bzw. beim Lieferanten. Die Art und Weise der Übermittlung kann der Fotograf bestimmen.

(6) Die Organisation und Vergabe von Buchungen an den Fotografen, sowohl die Ausführung erfolgt mit größter Sorgfalt. Sollte jedoch auf Grund von Umständen, die der Fotograf nicht zu vertreten hat (z.B. plötzliche Krankheit, Verkehrsunfall, Umwelteinflüssen, Verkehrsstörungen etc.) kein Fotograf zu dem vereinbarten Fototermin erscheinen bzw. zu spät eintreffen, kann keine Haftung für jegliche daraus resultierenden Schäden oder Folgen übernommen werden.


(7) Beanstandungen gleich welcher Art müssen innerhalb von 7 Tagen nach Ablieferung der Bilder beim Fotografen eingegangen sein. Nach Ablauf der Frist gelten die Bilder als vertragsgemäß und
mangelfrei angenommen. Reklamationen bezüglich der Bildauffassung sowie der künstlerischen Gestaltung sind ausgeschlossen. Dem Kunden ist der Stil von der Fotografin bekannt.

§ 5 Datenschutz

(1) Der Auftraggeber erklärt sich einverstanden, dass seine zum Geschäftsverkehr erforderlichen, personenbezogenen Daten gespeichert werden. Der Fotograf verpflichtet sich, alle ihm im Rahmen des Auftrages bekannt gewordenen Informationen vertraulich zu behandeln.



§ 6 Schlussbestimmungen/ Salvatorische Klausel

(1) Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

(2) Nebenabreden zum Vertrag bestehen nicht und bedürfen, soweit nachträglich gewollt, zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.

(3) Die etwaige Nichtigkeit bzw. Unwirksamkeit einer oder mehrerer Bestimmungen dieser AGB berührt nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen.

(4) Für den Fall das der Auftraggeber keinen Gerichtsstand in der Bundesrepublik Deutschland hat oder seinen Sitz oder gewöhnlichen Aufenthalt nach Vertragsabschluss ins Ausland verlegt, wird der Wohnsitz des Fotografen als Gerichtstand vereinbart.

(5) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Stand: 01. Januar 2015